Solide betrachtet…
versteht die Kraft der Liebe, ein Selbstverständnis zu entwickeln, das auch Empörung, Wut und Widerspruch einschließt und einen Raum öffnet, in dem verhandelt wird, wie wir zusammenleben wollen.
„Wie können wir unseren Träumen gegenseitig Raum geben?“

Ich vermute, lebensfreundlich ist ein guter Wegweiser.
Aus einem Gefühl der Unsicherheit möchte in den kommenden Jahren ein innerer Raum eines friedlichen Miteinanders gedeihen. Wie wird aus einem Gefühl der Trennung ein Raum der Begegnung?
Unsere Gegenwart ist geprägt von Kräften, die Gemeinschaft wieder erinnert. Was einst selbstverständlich gewesen war, verschwand in den Hintergrund und ist die Zeit über da geblieben. Sozusagen: Sie geht bisweilen in den Raum für Ruhe und Wandlung, in dem die Herzensweisheit und Fürsorge zu Wort kommen kann.

Diese Wege gehe ich gerne mit einer Offenheit der Wanderpoetin unterwegs zu sein und das Zauberhafte zu entdecken. Dabei ist das Wahrnehmen der kleinsten Momente essenziell. Dass in der Kunst politische und poetische Antworten zu finden sind.
Fragen, wie wir in Zukunft zusammenleben können und wie wichtig Liebe als positive und verantwortungsvolle Haltung ist.
Wo scheinbar nichts geschieht, beginnt die Kunst, Räume neu zu gestalten. Träume fließen in Farben, mit Ruhe ins Licht und erinnern an die Quelle.
„Was ich nicht habe, fehlt mir nicht.“ „Ich erschaffe aus dem, was da ist.“
Dieses wertvolle Video ist ein kleiner Einblick in eine interessante Betrachtungsweise gelebter schöpferischer und künstlerischer Kooperation.
Das Langzeitprojekt Frequenzen hat mich ziemlich begeistert. Die Zusammenarbeit mit Schulkindern von 10 bis 16 Jahren aus aller Welt.
Bei dieser Durchführung des Projekts werden für etwa sechs Monate Leinwände an Schulbänken befestigt. Die teilnehmenden Kinder erhalten keine Anweisungen, lediglich die Einladung vom Künstler, sich nach Belieben mit den Leinwänden zu beschäftigen.
Der Künstler benennt diesen Prozess als ein „Herunterladen von Daten“ aus der kollektiven Vorstellungskraft.
Beim Stöbern, Staunen und beim Wirkenlassen, habe ich oft geschmunzelt und mich durch die Länder inspirieren lassen. Was für ein Geschenk!